Wie jedes Jahr haben wir unsere vereinsinterne Spaßregatta auch dieses Mal mit dem Ziel möglichst viele Segler auf das Wasser zu bekommen gestartet. Leider mussten wir dieses Jahr wegen Terminkonflikten mit anderen Regatten im Juni starten und nicht wie letztes Jahr im August mit der „Karibische Nacht“ als Abschlussfeier. Dementsprechend waren auch das Wetter und die Beteiligung. So hatten wir im letzten Jahr bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen 25 °C und 2 bis 3 Bft eine absolute Rekordbeteiligung von 18 Booten am Start. So viele,  dass einige offene Regatten auf dem See etwas neidisch waren. Dieses Jahr fanden sich bei bedecktem Wetter und Windstärken von guten 4 mit Böen bis 6 Bft nur 8 Boote am Start wieder.

Anne und Dirk hatten uns einen perfekten Kurs gelegt. Genau die richtige Mischung aus rasanten, aber erholsamen Vorwindschlägen und einer knüppelharten Kreuz gegen den Westwind. Natürlich wurde die Kreuz auch genau in die Düse über dem Campingplatz gelegt. Bei etwas leichterem Wind und besserem Wetter wäre es genial für Zuschauer gewesen, sich vom Steg aus die spannenden Duelle auf der Kreuz anzusehen. Bei dem vorherrschenden Wetter trauten sich aber wenige Zuschauer aus dem gemütlichen Vorzelt raus.

Schön auch zu sehen, wie Annes Versuche uns so langsam an den normalen Regattasport heranzuführen, fruchten. Letztes Jahr führten wir noch eine ewig anmutende Diskussion mit diversen Papptellern als Hilfsmittel, was unter Dreieck- Fahrstuhl- Dreieck zu verstehen sei. Dieses Mal wurde der Kurs aus Dreieck- Fahrstuhl- Dreieck- Fahrstuhl und Zielkreuz stillschweigend akzeptiert, verbunden mit der stillen Hoffnung sich nicht zu verirren. Das ist dann auch niemanden passiert, aber leider mussten auf Grund der Wetterbedingungen von den gestarteten 8 Booten 4 vorzeitig beenden. Besonders traurig für unseren Laserfighter Fritsch. Trotz Kenterung unmittelbar vor dem Start lag er auf der letzten Kreuz bis wenige Meter vor der Ziellinie gut in Führung, als ihn eine Böe erwischte und kentern ließ. Als Folge der wirklich anstrengenden 90 min Regatta konnte er sich mit einem Krampf in der rechten Hand nur sehr spät wieder ins Boot ziehen.

— Unserer wahrer Held des Tages —

Natürlich gab es für alle ein gemeinsames Grillen mit Siegerehrung (mittlerer Platz) als Abschluss.

Denn feiern können wir wirklich gut in Godau. Wie besonders die Regatta war, merkten wir erst am nächsten Morgen, denn der übliche Kater nach einer Feier war diesmal einer in den Muskeln.

 

 

 

 

Axel

Mettwurst 2017 – unsere interne Spaßregatta

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